Kurzer Leitfaden zu den 6C-Master-Modulen in Physikalischer Chemie

Präsentation: Überblick PC im 1-Fach Master M.Che.13xx (PDF, 4 Seiten, 204 KB)

Es gibt vier Typen von Modulen:

M.Che.1311-M.Che.1316 Wahlpflichtvorlesungen

M.Che.1304-M.Che.1307 Themenpraktika

M.Che.1321 PC-Forschungspraktikum

M.Che.1322 IPC-Forschungspraktikum

Zum Pflichtprogramm gehört seit WS 12/13 lediglich eine Wahlpflichtvorlesung, aber für die beiden Forschungspraktika muss zuvor ein Themenpraktikum absolviert werden.

Wer seinen Schwerpunkt in Physikalischer Chemie setzen möchte, kann weitere Wahlpflichtvorlesungen sowie Themenpraktika und Forschungspraktika belegen.

Eine Wahlpflichtvorlesung ist dreistündig mit ergänzenden Übungen und schließt mit einer benoteten Klausur ab. Wie man schon den 6C (180h) entnehmen kann, ist eine bloße Präsenz in der Vorlesung ohne aktive Vor- und Nacharbeit mit intensiven Übungen keinesfalls ausreichend für einen erfolgreichen Modulabschluss. Pro Semester werden am Institut in einem lockeren Turnus ein bis zwei Wahlpflichtvorlesungen angeboten.

Ein Themenpraktikum umfasst als Block in der vorlesungsfreien Zeit 4 Wochen, vorlesungsbegleitend 6 Wochen und bietet Platz für 8 Teilnehmer (Mindestteilnehmerzahl 4). Es beinhaltet einen Vortrag, drei Versuche (typischerweise in Zweiergruppen) und nach testierten Protokollen eine benotete 15min-Abschlussprüfung bei einem Dozenten der Physikalischen Chemie. Während die abschließende Modulbenotung also ausschließlich durch den Dozenten erfolgt, gibt es orientierende Bewertungen des eigenen Vortrags, der Versuchskolloquien und der testierten Protokolle durch die Assistenten, die bei diesen erfragt werden können. Die An-/Abmeldung zur Abschlussprüfung (max. 8 Teilnehmer pro Dozent und Halbtag) erfolgt über FlexNow. Die Prüfungen bei einem Dozenten finden jeweils gebündelt an einem Halbtag statt und müssen nicht zwingend direkt im Anschluss an das Praktikum absolviert werden. Alle drei Protokolle müssen testiert mitgebracht werden, ebenso die Unterlagen zu den Vorträgen und das eigene Diskussionsprotokoll. In einem Wintersemester kann maximal ein Themenpraktikum absolviert werden, weil Praktika während der Klausurphase keine Akzeptanz finden. In einem Sommersemester können nacheinander maximal zwei Themenpraktika absolviert werden. Es werden je nach Nachfrage, Kapazität und Semester bis zu vier Themenpraktika gleichen Inhalts angeboten. Das Themenpraktikum "Festkörper" (1307) ist an den vorherigen Besuch der zugehörigen Wahlpflichtvorlesung gekoppelt und wird nur im Nachgang zu dieser Vorlesung angeboten. Ansprechpartner ist Prof. Eckold. Für das Kinetikpraktikum (1305) ist Dr. Zeuch der Ansprechpartner, für die beiden anderen (1304 und 1306) Dr. Schmitt.

Ein PC-Forschungspraktikum (einzeln, oder maximal in einer Zweiergruppe zu absolvieren) ist so aufgebaut, dass man zunächst einen aktuell angebotenen Methodenkurs auswählt (Stud.IP Registrierung) und dann im Stud.IP ein Thema für eine anschließende etwa dreiwöchige Forschungsbeteiligung (ca. 120 Präsenzstunden) sucht und mit der anbietenden Abteilung abspricht. Im Regelfall wählt man eine physikalisch-chemische Abteilung aus. Ausnahmen müssen begründet (physikalisch-chemischer Inhalt) beantragt werden. Man kann die Forschungsbeteiligung auf Antrag auch an einer außeruniversitären Einrichtung oder im Ausland absolvieren. Den Praktikumsteil schließt man zunächst mit einem im Stil einer (Kurz)-Publikation verfassten Protokoll und danach mit einem bewerteten Vortrag im jeweiligen PC-Abteilungsseminar ab (Bewertungskriterien sind Inhalt, Stil, Literaturerfassung, Diskussionskompetenz). Bei nicht physikalisch-chemischer Abteilung, außeruniversitärer oder ausländischer Forschungsbeteiligung wird der Vortragsrahmen in Absprache mit der Praktikumsleitung gewählt. Hierfür wird etwa einmal im Monat dienstags um 16:15 Uhr für diesen Zweck das Institutsseminar reserviert. Bitte rechtzeitig bei msuhm@gwdg.de anmelden. Vor der Forschungsbeteiligung müssen mindestens ein passendes Themenpraktikum abgeschlossen und ein Methodenkurs absolviert sein. Ein wichtiges Ziel ist das Erlernen neuer Techniken, die Fortführung der Techniken aus einer vorausgegangenen Bachelorarbeit wird dem in aller Regel nicht gerecht.

Ein IPC-Forschungspraktikum (einzeln, keine Zweiergruppe) ist so aufgebaut, dass man sich nach Abschluss eines Themenpraktikums in einer beliebigen Abteilung des IPC (individuelle Absprache) substantiell an der Forschung beteiligt (ca. 140 Präsenzstunden). Im Anschluss an das im Stil einer (Kurz)-Publikation zu verfassende Protokoll meldet man sich bei msuhm@gwdg.de für einen unbewerteten Vortrag im Rahmen des Institutsseminars an (etwa einmal im Monat dienstags um 16.15 Uhr). PC- und IPC-Forschungspraktika dürfen nicht in derselben Abteilung absolviert werden.

Häufig wird gefragt, ob man ein bestimmtes Forschungspraktikum eher als M.Che.1321 oder als M.Che.1322 anmelden sollte. Inhaltlich ist klar, dass M.Che.1321 eher eine Erweiterung der spektroskopischen, kinetischen und vakuumtechnischen Methoden über die Themenpraktika hinaus darstellt (daher auch gekoppelt mit einem Methodenkurs), während B.Che.1322 als Vorarbeit zu einer möglichen bewerteten Masterarbeit am IPC zu sehen ist (daher auch etwas umfangreicher und unbewertet). M.Che.1321 ist örtlich flexibler (geht auf Antrag auch außeruniversitär und im Ausland), M.Che.1322 ist inhaltlich flexibler (geht auch mit Schwerpunkt Synthese/Analytik oder theoretischer Methodenentwicklung am IPC). Die Entscheidung sollte vor Beginn getroffen und angemeldet werden. Insbesondere sollte den Betreuern bei Beginn des Projekts die FlexNow-Anmeldebestätigung für das Modul vorgelegt und dem testierten Protokoll beigefügt werden, bevor der Vortrag stattfindet.


Revised 2014-02-21